Staatsministerin Michaela Kaniber verlängert die Förderung für Ökomodellregionen

Besuch in der Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel

20.04.2018 | Teisendorf

"Ich darf sein einigen Wochen die Vielfalt Bayerns erleben und es freut mich besonders, dass ich heute in meinem Stimmkreis selbst sehe, was für grandiose Projekte in Kooperation mit unseren Landwirten entstehen", so Kaniber bei ihrem Besuch in der Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel. Den Besuch nutzte die Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zur Bekanntgabe, dass die zwölf bayerischen Ökomodellregionen länger als geplant mit staatlicher Unterstützung rechnen können: Kaniber verlängerte die bis 2019 begrenzte Förderung um weitere drei Jahre.

„Ich möchte die erfolgreiche und wertvolle Arbeit, die die Menschen in unseren Öko-Modellregionen leisten, weiter unterstützen“, sagte die Ministerin beim Besuch in Teisendorf. Gleichzeitig wurden beim Besuch die Biozertifizierung des Gastronetzwerks, die Biozertifizierung des Laufenere Schlachthofs und das Ökogetreidelager Mussenmühle in Tacherting vorgestellt.
 
Laut Kaniber kommen die vielfältigen Kooperationsprojekte nicht nur den Öko-Landwirten zugute, es profitieren auch die konventionellen Erzeuger und alle Menschen in der Region. "Die Ökomodellregionen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Landesprogramms Bio Regio Bayern 2020, in dem wir die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel voranbringen. Ganz wichtig ist, dass wir damit das Bewusstsein für regionale Identität stärken."
 
Die Verlängerung der Förderung um weitere drei Jahre soll den beteiligten Kommunen den Übergang in die Eigenfinanzierung des Projektmanagements erleichtern. Im ersten Jahr beträgt die Förderung 60 Prozent. In den Folgejahren steigt der Finanzierungsanteil der Kommunen dann jährlich jeweils um 20 Prozent. Nach Ende der dreijährigen Übergangszeit sollen sich die Projekte selbst tragen. Die Ministerin kündigte an, die Initiative weiter auszubauen und zusätzliche Ökomodellregionen auszuweisen. Eine neue Wettbewerbsrunde werde bereits vorbereitet. „Wir wollen das Erfolgsmodell auf noch mehr Regionen Bayerns ausweiten“, so Kaniber.
 
Die Öko-Modellregionen sind ein Baustein im Landesprogramm „Bio-Regio Bayern 2020“, mit dem das Ministerium den Ökolandbau im Freistaat voranbringen will. Bislang gibt es zwölf anerkannte Modellregionen. Ziel ist es, die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität voranzubringen. Landwirte, Kommunen, Verarbeiter und Verbraucher haben gemeinsam viele Initiativen gestartet, um den Ökolandbau zu stärken und neue Absatzwege zu erschließen.
 
Mehr Infos unter www.oekomodellregionen.bayern.