Grenzüberschreitender Austausch mit den Jägern und Fischern auf der Messe in Salzburg

Michaela Kaniber zu Gesprächen auf der "Hohe Jagd und Fischerei"

25.02.2019
Foto: Hans Berger
Foto: Hans Berger

Die Messe "Hohe Jagd und Fischerei" in Salzburg haben die Jäger des Berchtesgadener Landes im Bayerischen Jagdverband sowie die Mitglieder des Fischereiverbands Oberbayern genutzt, um aktuelle Fragestellungen mit ihren österreichischen Kollegen und mit Staatsministerin Michaela Kaniber zu diskutieren.  

Kaniber besuchte die Messe am Eröffnungstag. Die „Hohe Jagd & Fischerei“ gehört zu den führenden Messen ihrer Branche in ganz Europa. Mit über 40.000 Besuchern und rund 630 Ausstellern war das Messezentrum Salzburg vom 21. bis 24. Februar mehr als gut besucht. Überdurchschnittlich viele Besucher lockten die Jäger aus dem Berchtesgadener Land an: In gemütlicher Jagdhüttenatmosphäre wurde gefachsimpelt und man tauschte sich über die regionalen Herausforderungen der Jagd aus. 

Wertschätzung gegenüber der Jagd - viele junge Jägerinnen und Jäger
 
Auch die Prominenz wie der Salzburger Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof und der Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbandes Thomas Schreder beehrten den Stand der Kreisgruppe. Auch Staatsministerin Michaela Kaniber suchte das Gespräch mit den Jägern. Da war es selbstverständlich, dass der Vorsitzende der Kreisgruppe, Hans Berger, für die Ministerin die Jagdhornbläser aufspielen ließ. „Ich weiß es sehr zu schätzen, mit den Jägern offen und ehrlich über die Belange der Jagd sprechen zu können. Die Gelegenheit, ihnen meine Wertschätzung entgegenzubringen, nutze ich sehr gern", so die Staatsministerin, die sich besonders über die Anwesenheit zahlreicher junger Jägerinnen und Jäger am Messestand freute. „Der gute Austausch in freundschaftlicher Atmosphäre und die deutliche Unterstützung durch Staatsministerin Kaniber motivieren uns, auch in Zukunft hier präsent zu sein“, so Hans Berger.

Diskussionen um Fischotter und Artenschutz
 
Die Fischer um Vorstand Michael Dorrer und Franz Geiger, dem Präsidenten des Fischereiverband Oberbayern, besprachen mit Kaniber insbesondere die Problematik mit dem Fischotter und die Diskussion um den Artenschutz. Sie konnten der Ministerin Erfahrungen aus der Praxis liefern, wie sich Umweltbelastungen auf die Kreisläufe vor allem in der Unterwasserwelt auswirken - und zwar auf bayerischer wie österreichischer Seite. „Bayerische Probleme sind in der Fischerei auch österreichische Probleme", so die Staatsministerin. "Ich sehe gute Möglichkeiten, hier zusammenzuarbeiten, um uns gegenseitig zu helfen." Die fruchtbaren Gespräche werden daher in naher Zukunft fortgesetzt: Der Fischereiverband Oberbayern wird Ende März am Fuschlsee ein Gipfeltreffen mit Fischereivertretern aus Salzburg und Bayern organisieren, um die Diskussion gemeinsam mit Staatsministerin Michaela Kaniber zu vertiefen.