Dr. Otto Hünnerkopf und Eric Beißwenger zu Listeriose-Ausbrüchen: Wohl der Verbraucher hat absolute Priorität

02.06.2016 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

„Wir begrüßen, dass die zuständigen Behörden und das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz nach den Listerienfunden in einem bayerischen Unternehmen schnell und umsichtig gehandelt haben“, erklären Dr. Otto Hünnerkopf, stellvertretender Vorsitzender des Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags, und Eric Beißwenger, verbraucherschutzpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion. „Wir unterstützen, dass die Staatsregierung dem Landtag zeitnah und umfassend über die Listerienfunde und den Ausbruch 2012 berichten soll.“

Das Robert-Koch-Institut geht mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass Schinken- und Wurstprodukte eines bayerischen Unternehmens im Zusammenhang mit Listeriose-Ausbrüchen von 2012 bis heute stehen. „Wir als CSU-Fraktion sind natürlich in hohe Maße daran interessiert, dass der Sachverhalt aufgeklärt wird“, so Hünnerkopf. „Momentan dauern die Ermittlungen an“, verdeutlicht Beißwenger und ergänzt: „Es darf keine Vorverurteilungen geben, aber es ist wichtig, dass wir als Landtag schnell und umfassend informiert werden.“ Listeriose ist eine durch Bakterien (Listerien) verursachte Infektionskrankheit, die hauptsächlich für abwehrgeschwächte Personen wie beispielsweise Neugeborene, alte Menschen oder Patienten mit chronischen Erkrankungen oder bei einer Schwangerschaft für das ungeborene Kind gefährlich werden kann.