Erwin Huber: Grüne präsentieren mit ihrer S-Bahn-Planung einen „Alten Hut“

17.05.2016 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

„Was als Alternative angekündigt wurde, entpuppt sich als „alter Hut“, erwidert Erwin Huber, wirtschaftspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, auf die Äußerungen von Bündnis 90/Die Grünen zur geplanten zweiten Stammstrecke in München. Technische und organisatorische Verbesserungen im S-Bahnsystem seien selbstverständlich, könnten aber eine echte wirksame Verkehrsverbindung nicht ersetzen. „Elektronik und Organisation, wie von den Grünen befürwortet, bringen keine Sitzplätze, die wir im wachsenden Wirtschaftsraum München für Pendler dringend brauchen“, begründet Huber die CSU-Position. Es bleibe beim vereinbarten Zeitplan. Jetzt müssten auf der Grundlage von Ausschreibungen die genauen Kosten berechnet werden.

Anschließend könnten die Finanzierungsverhandlungen mit Bund, Stadt und Bahn in die finale Runde gehen, kündigte Huber an. Die von den Grünen vorgeschlagenen technischen Verbesserungen im S-Bahnnetz seien selbstverständlich und würden auch von der CSU unterstützt. Damit allein sei aber eine Lösung nicht möglich. „Die zweite S-Bahn-Stammstrecke ist für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in München notwendig und sichert die Mobilität von Einheimischen, Pendlern und Touristen“, erklärte der CSU-Politiker. Bisher deute alles darauf hin, dass kein anderes Konzept die vorhandenen Streckenüberlastungen, Störungen und Verspätungen so effektiv und nachhaltig beseitigen kann. „Ziel muss es deshalb sein, möglichst schnell mit dem Bau des zweiten S-Bahn-Tunnels von der Donnersbergerbrücke bis zum Ostbahnhof zu beginnen.“