Joachim Unterländer und Thomas Huber zum aktuellen Sozialbericht: In Bayern kann man sehr gut alt werden – jetzt Konzept gegen Altersarmut auf den Weg bringen.

21.04.2016 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

„Hohes Wohlstandsniveau, geringes Armutsrisiko und beste Arbeitsmarktlage zeigen: In Bayern kann man sehr gut alt werden“, kommentiert Joachim Unterländer, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration des Bayerischen Landtags, den „Datenreport: Soziale Lage in Bayern“. Staatsministerin Emilia Müller hat den sogenannten Sozialbericht heute im Ausschuss vorgestellt.

Der Bericht offenbart auch den Zusammenhang zwischen Bildung und Einkommen. „Gute Bildung und Ausbildung minimiert die Schere zwischen Arm und Reich“, fasst Thomas Huber, Mitglied des Sozialausschusses und demografiepolitischer Sprecher der CSU-Fraktion, einen wichtigen Aspekt des Sozialberichts zusammen. „Auch die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik leisten unter anderem durch Grundsicherung mit Aufstockung des Einkommens sowie Arbeitsfördermaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Armutsprävention. In keinem anderen Bundesland schafft die Politik dabei solch gute Voraussetzungen wie in Bayern.“

Dennoch gibt es auch im Freistaat an manchen Stellen Handlungsbedarf, erklärt Unterländer: „Wie in ganz Deutschland steigt auch bei uns das Risiko von Altersarmut. Auch alleinerziehende Eltern und kinderreiche Familien müssen wir speziell berücksichtigen.“ Die Landtags-CSU hat deswegen ein Antragspaket auf dem Weg gebracht, um diesen Herausforderungen wirkungsvoll zu begegnen. Dabei ist gerade die Alterssicherung für die Fraktion eines der Megathemen der Zukunft.

„Wir werden ein Konzept entwickeln, damit die Menschen in Bayern auch im Alter in finanzieller Sicherheit leben können“, erläutert Unterländer. „Die Weiterentwicklung der gesetzlichen Altersversorgung und die besonderen Situationen von Geringverdienern und Müttern werden ebenfalls eine zentrale Rolle für uns spielen. Dabei werden wir eng mit der Staatsregierung zusammenarbeiten.“ „Gerade in der Sozialpolitik stehen wir immer wieder vor neuen Herausforderungen“, so die beiden CSU-Politiker. „Mit unseren Anträgen leisten wir als Landtags-Fraktion einen wichtigen Beitrag, damit die Menschen in Bayern auch in Zukunft ohne Angst in eine gute finanzielle Zukunft blicken können.“