Gerhard Waschler: Bayern führend bei Zahl der Schulabschlüsse – im Freistaat verlassen im bundesweiten Vergleich die wenigsten Jugendlichen die Schule ohne Abschluss

05.04.2016 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Im bundesweiten Vergleich liegt Bayern mit 4,5 Prozent der Abgängerinnen und Abgänger allgemeinbildender Schulen ohne Hauptschulabschluss deutlich unter dem Mittel von 6,6 Prozent und kann damit sogar die niedrigste Quote vermelden.

„Der Freistaat erfüllt sein Bildungsziel: Die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss verringert sich stetig“, sagte Prof. Gerhard Waschler, der Vorsitzende des Arbeitskreises Bildung und Kultus der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. So sei nach Erhebung des Statistischen Bundesamtes innerhalb von zwei Jahren der Anteil der unqualifizierten Schulabgänger um 0,3 Prozent gesunken: Im Jahr 2012 habe diese Quote noch bei 4,8 Prozent gelegen. Bezogen auf 2010 (5,6 %) beträgt der Rückgang sogar 1,1 %.

Das Schlusslicht bildet in der jüngsten Studie Sachsen-Anhalt mit 9,7 Prozent. Zwar lässt sich aus den Zahlen ablesen, dass die ostdeutschen Länder im Vergleich signifikant schlechter abschneiden, doch Schleswig-Holstein mit seiner Quote von 7,6 Prozent zeigt exemplarisch, dass auch inner-halb der westdeutschen Länder noch ein deutliches Gefälle besteht. Alarmierend dürfte sein, dass innerhalb der zwei Jahre, die zwischen den beiden Erhebungen liegen, die Zahl der Schulabbrecher dort sogar gestiegen ist: 2012 betrug sie in dem norddeutschen Bundesland noch 6,8 Prozent. „Bayern wird weiterhin alles daran setzen, dass junge Menschen eine gute Schulbildung und damit eine gute Perspektive auf dem Arbeitsmarkt haben“, versichert Waschler und fügt hinzu: „Die neuesten Zahlen belegen, dass die bayerische Bildungspolitik als bundesweites Vorbild dienen kann und sollte.“