Gudrun Brendel-Fischer und Oliver Jörg zum Tag des Ehrenamtes: Koordinatorenstellen für Ehrenamtliche im Asylbereich belegen Weitblick der CSU-Fraktion

04.12.2015 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Am morgigen 5. Dezember 2015 feiert der Internationale Tag des Ehrenamtes sein 30-jähriges Bestehen: Seit 1986 wird er auf Beschluss der Vereinten Nationen jährlich begangen. „Das ist ein schöner Anlass, um all jenen ein herzliches Dankeschön zu sagen, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise für unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben einsetzen – durch ihr Engagement machen sie Bayern jeden Tag noch lebens- und liebenswerter“, betont Oliver Jörg, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Aktive Bürgergesellschaft / Ehrenamt der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag.

Über ein Drittel der Menschen in Bayern ist ehrenamtlich aktiv. Ihr beeindruckendes Engagement für das Gemeinwesen zeigt sich zurzeit ganz besonders an dem unermesslichen Einsatz für die zahlreichen Flüchtlinge, die rund um die Uhr bei uns eintreffen. „Ohne die freiwilligen Helfer von THW über Feuerwehr bis hin zu den Asylkreisen und alle weiteren wären die aktuellen Herausforderungen gar nicht zu stemmen“, unterstreicht Jörg. Deswegen habe die CSU-Fraktion bereits Anfang des Jahres angeregt, die Ehrenamtlichen im Asylbereich in ihrem Engagement zu unterstützen. Die Landtags-CSU hat damit angesichts der heutigen Herausforderungen großen Weitblick bewiesen, wie auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gudrun Brendel-Fischer betont. „Die Förderung von ersten hauptamtlichen Koordinatorenstellen für Ehrenamtliche im Asylbereich durch das Bayerische Sozialministerium stößt auf enorm positive Rückmeldung. Hierdurch erhalten Helfende, Initiativen und Verbände vor Ort eine zentrale Anlaufstelle; ihre Hilfsbereitschaft wird so nachhaltig und strukturell unterstützt“, so Brendel-Fischer weiter.

„Das kann aber nur der erste Schritt gewesen sein. Nun streben wir möglichst rasch die Evaluierung dieser ersten Modellprojekte an“, unterstreicht Jörg in Bezug auf das weitere Vorgehen. Der Bedarf an Koordinierung und Vernetzung sei auch bei den übrigen Landkreisen und kreisfreien Städten nach wie vor enorm groß: „Wir dürften die Menschen in ihrer Hilfsbereitschaft nicht allein lassen. Ich hoffe deswegen sehr, dass die Förderung nach der Evaluierungsphase noch ausgeweitet wird“.