Prof. Dr. Gerhard Waschler: Die Grünen im Landtag leugnen unsere christ-lich-abendländische Tradition

25.06.2015 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

„Wir werden die christlich-abendländische Prägung unseres Freistaats nicht leugnen, nur weil sie nicht ins Weltbild der Grünen passt“, so Prof. Dr. Gerhard Waschler, Vorsitzender des Arbeitskreises Bildung und Kultus der CSU-Fraktion im Bay-erischen Landtag.

Die CSU-Fraktion hat deshalb in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultus des Bayerischen Landtags einen entsprechenden Gesetzentwurf der Landtags-Grünen zur Änderung des Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesens abgelehnt. Hintergrund ist das „Kopftuchurteil“ des Bundesverfassungsgerichts im Januar. „Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts betrifft ausschließlich das Schulgesetz in Nordrhein-Westfalen“, erklärt Waschler. „Unsere bayerische Regelung ist davon nicht betroffen und muss deshalb auch nicht geändert werden.“

„Wichtig ist uns festzuhalten: In die verfassungsrechtlichen Grundwerte und Bil-dungsziele ist auch das Christentum als prägender Kultur- und Bildungsfaktor ein-geflossen. Der Begriff ‚christlich‘ ist dabei so zu verstehen, wie ihn auch die Baye-rische Verfassung versteht: Es sind nicht die Glaubensinhalte einzelner christlicher Bekenntnisse, sondern die Werte und Normen, die – vom Christentum maßgeblich geprägt – weitgehend zum Gemeingut des abendländischen Kulturkreises geworden sind.“

„Die Werte und Normen in unserem Land sind maßgeblich vom Christentum geprägt. Das hat nichts mit einer zu engen Verknüpfung von Staat und Kirche zu tun, sondern entspringt unserer Geschichte und Tradition“, so der CSU-Bildungspolitiker weiter. „Wir handeln damit zum Wohle unserer Kinder und im Sinne des Schulfriedens.“