Joachim Unterländer: Unterstützung für hochgradig sehbehinderte Menschen hat hohen Stellenwert – Bundesweite Lösung wäre sinnvoll

09.06.2015 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

„Hochgradig sehbehinderte Menschen sind in ihrem Alltagsleben oft fast genauso eingeschränkt, wie erblindete Menschen“, so Joachim Unterländer, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration des Bayerischen Landtags. „Der Wunsch nach Unterstützung über ein bayerisches Teil-Blindengeld ist daher verständlich. Wir streben aber eine bundeseinheitliche Lösung an.“

Die CSU-Landtagsfraktion hat das Teil-Blindengeld für hochgradig sehbehinderte Menschen bereits im November 2014 im Arbeitskreis für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration diskutiert. Die Fraktion möchte allerdings einer Resolution des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e. V. (DBSV) Rechnung tragen, über das Bundesteilhabegesetz eine bundesweit einheitliche gerechte Blindengeldlösung zu schaffen. „Wir dürfen hier nicht einen Schritt vor dem anderen machen“, warnt Unterländer. „Eine bundesweite Lösung würde dem berechtigten Anliegen der hochgradig sehbehinderten Menschen über die Grenzen des Freistaats hinaus gerecht werden. Falls diese Initiative scheitert, sind wir gerne bereit, noch einmal über eine Änderung des Bayerischen Blindengeldgesetzes zu diskutierten“, so der CSU-Politiker.