Aus der Bildung zur Themenkompetenz
 
Die Bildung als zentrale Stärkung des Menschen ermöglicht den richtigen, verantwortlichen und nachhaltigen Umgang mit allen Themen. Sie allein legt die Basis für erfolgreiche und soziale Lösungen der heutigen und zukünftigen Herausforderungen.

Zusammenhänge erkennen
 
Familie, Generationen, Schule, Beruf, Gesundheit, Sicherheit
Die Reduzierung des Menschen auf die Rolle als Kostenfaktor, die Verengung von Heimat auf Wirtschaftsstandort und die Verfälschung von Kosten zu Defiziten wird den Bedürfnissen und Anforderungen einer menschenwürdigen Gesellschaft nicht gerecht.
Der Erhalt und die Förderung familiärer Strukturen auf der Basis des jahrzehntelangen erfolgreichen Generationenvertrages müssen wieder ihrer Bedeutung entsprechend in den Vordergrund rücken. Unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung kommt dem "sozialen Kitt" höchste Bedeutung zu.
Wer ein Leben lang gearbeitet und einbezahlt hat, muss davon im Alter angemessen leben können. Die praktizierte Sozialisierung von Verlusten bei gleichzeitiger Privatisierung von Gewinnen ist inakzeptabel. Kindergärten, Schulen und Ausbildungssysteme sowie der Erhalt und die Schaffung nötiger Infrastruktur verursachen keine Defizite, sondern Kosten, zu denen sich die Gesellschaft zum Erhalt ihrer Entwicklungsfähigkeit bekennt.
Das gilt auch für die flächendeckende Erhaltung der Gesundheitssysteme und die innere Sicherheit. Bayern ist Dank nachhaltiger und vorausschauender Politik in jeder Hinsicht führend in Europa.
In besonderer Weise wird dies etwa bei den Zahlen des Arbeitsmarktes klar. Das differenzierte Schul- und Ausbildungssystem, das verschiedenste Begabungen und Fähigkeiten zulässt und entwickelt, ist klar die bessere Alternative zum Einheitsbrei der Gesamtschulen. Krawalle und Ausschreitungen gehören in Bayern zu den absoluten Ausnahmen.
Verantwortungsvolle Politik bedeutet die Sicherung und Entwicklung der Chancen für jeden Bereich der Gesellschaft.
 
Wirtschaft, Energie, Ernährung, Natur, Tourismus
Mensch und Natur sind keine Gegensätze.
Umweltpolitik als Schutz des Menschen vor sich selbst zu betrachten wird den Herausforderungen nicht gerecht. Der Mensch lebt in der Welt, sie definiert seine Möglichkeiten wie seine Grenzen. Die Wirtschaft - und damit in besonderer Weise auch Landwirtschaft und Tourismus - ist verstärkt aufgefordert, Lebensgrundlagen zu erhalten und damit Schöpfung zu bewahren. Wirtschaftsfeindlichkeit wie auch das Bekenntnis zu bedingungslosem Wachstum sind keine Lösungsansätze. Ein gesundes Wirtschaften ermöglicht der Gesellschaft ihren Handlungsspielraum und stellt das Rückgrat ihres Funktionierens dar. Nicht nur die leider immer wiederkehrenden Probleme der Ernährungsbranche zeigen uns aber, dass ein Umdenken erforderlich ist. Die Erzeugung von und das Handeln mit regionalen Produkten stärkt nicht nur die Wirtschaftskreisläufe vor Ort, sondern ermöglicht eine Rückkehr zu Vertrauen und der Nutzung lokaler Ressourcen. Auch im Bereich des für die Region so wichtigen Sektors Tourismus muss sich dessen Förderung und Ausbau an der landschaftlichen Sensibilität orientieren. Diese Orientierung gilt in besonderer Weise auch für die Nutzung neuer Energien. Der im gesamtgesellschaftlichen Konsens begonnene Umbau der Energieversorgung bedarf der Bereitschaft Aller, Alternativen zu ermöglichen. Sich jeder Versorgungsmöglichkeit generell zu verschließen, ist keine Politik, sondern verhindert das Gelingen der Energiewende. Eigene Atomkraftwerke zu schließen, um dann Atomstrom einzukaufen, offenbart nur das groteske Verhalten politischer Verweigerer, die sich allein aus Widerstand definieren. "Wir haben strenge und funktionierende Gesetze zum Naturschutz und auf dieser Basis müssen und werden die Entwicklungen stattfinden", so der bayerische Umweltminister Marcel Huber.
 
Wir schätzen und lieben Bayern wegen seiner grandiosen Landschaften, seiner Vielfalt, seiner Wirtschaftskraft, seiner eigenständigen und tatkräftigen Menschen, seiner Traditionen und Kultur und seiner Lebensqualität.
 
Das Organisieren von Widerstand und die Verhinderung von Entwicklungen, die das Wohl der Menschen im Auge haben, kann kein Ansatz für die Zukunft sein.
Menschen zu verbinden, Chancen zu erkennen und wahrzunehmen, und durch aktive Gestaltung Erreichtes zu bewahren und Entwicklungen zu ermöglichen, ist das Ziel meines Engagements.
Dazu bitte ich um Ihre und Eure Unterstützung.
Wer handelt, gestaltet. Wer blockiert, verliert.
Gestalten Sie unsere Region, tragen Sie unser Bayern, ermöglichen Sie eine gerechte, soziale und liebenswerte Zukunft nach menschlichen Maßstäben.

 


Starke Gemeinschaft aus starken Individuen
 
Generationenübergreifendes Sozialverhalten ist die Grundlage einer friedlichen Gesellschaft. Identität schafft Toleranz durch das Wissen um die eigene Verankerung. Tragende Säulen unserer Gesellschaft sind zufriedene, glückliche und selbstbewußte Menschen. Politisches Gestalten muss das Wohl aller Teile der Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellen.
 


Personalität statt Funktionalität
 
Die christlich-soziale Werteordung erfordert ein Überdenken unseres Bildungsbegriffes. Bildung ist ein sehr komplexer Begriff, der sich ursprünglich auf die Formung des Menschen im Hinblick auf sein "Menschsein" und seine geistigen Fähigkeiten bezieht. Das meint sowohl den Prozess "sich bilden" als auch den Zustand "gebildet sein". Bildung lässt sich als das reflektierte Verhältnis zu sich, zu anderen und zur Welt beschreiben, als die Erweiterung der geistigen, kulturellen und lebenspraktischen Fähigkeiten und der personalen und sozialen Kompetenzen.
Damit weist sie weit über das reduzierte Verständnis von Wissensansammlung hinaus. Nur die Chance, sich als Person herausbilden zu können, Identität zu entwickeln und als Mensch zu "glücken" garantiert Toleranz aus Selbstbewußtsein, soziales Verhalten und Lebenskompetenz. Deswegen muss Bildung wieder vermehrt zur Persönlichkeitsbildung beitragen und damit die derzeitige Beschränkung auf technische Fähigkeiten und Faktenansammlung durchbrechen und erweitern.