Michaela Kaniber ist neue Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Wertschätzung der Landwirtschaft im Bewusstsein der Menschen verankern

21.03.2018 | München
Ministerpräsident Dr. Markus Söder übereichte Michaela Kaniber die Ernennungsurkunde am 21. März 2018.
Ministerpräsident Dr. Markus Söder übereichte Michaela Kaniber die Ernennungsurkunde am 21. März 2018.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat Michaela Kaniber als neue Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten berufen. Die aus Bayerisch Gmain stammende Ministerin bekam die Ernennungsurkunde nach der Bekanntgabe im Plenum im Prinz-Carl-Palais aus den Händen des Ministerpräsidenten überreicht. „Dass ich unserer Heimat in so herausragender Position dienen darf, erfreut mich mit Stolz, Freude und Dankbarkeit", so die 40-Jährige. „Ich danke dem Ministerpräsidenten für diesen immensen Vertrauensbeweis, dem ich nach besten Kräften gerecht werden will."

Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sei das Heimatministerium schlechthin, so Kaniber.Ich komme aus dem Berchtesgadener Land, in dem sich die kleinstrukturierte Landwirtschaft nicht nur in besonderer Weise als überlebensfähig erwiesen hat, sondern einen unschätzbaren Teil zum Erhalt einer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft leistet. Bei mir zuhause gibt es fast alle Formen der Landwirtschaft: also von bio bis konventionell, von kleinen bis hin zu großen Betrieben, von Tradition bis Moderne – ohne natürlich die industriellen Riesenbetriebe. Und damit gibt es auch unzählige Themen, die in direktem oder indirektem Zusammenhang mit der Landwirtschaft stehen. Allen voran Ernährung. Ich will die Wertschätzung der Landwirtschaft gerade auch heute, ihrer Produkte und immaterieller Effekte in den Vordergrund stellen und noch besser im Bewusstsein der Menschen verankern."

Regionalität, Unabhängigkeit und verantwortungsvoller Umgang mit der Natur seien Themen, die weit über die Landwirtschaft hinausreichen und alle angehen, so die Ministerin.Bayern war und ist von Landwirtschaft geprägt, ihr haben wir auch heute viel zu verdanken. Und deswegen gilt zu bewahren, was Bayern auch optisch prägt. Landwirtschaft ist so vielfältig wie unser Land: Allein die zentralen Themen wie Wasserschutz, Waldpflege oder Naturprodukte fordern einen starken Einsatz. Als Wirtstochter weiß ich seit Kindertagen, was Qualität und Regionalität bedeuten. Diese Werte immer wieder neu zu erklären und zu stützen ist eine immens wichtige wie auch erfreuliche Aufgabe, auf die ich mich sehr freue. Auf der Grundlage der hervorragenden Arbeit meines geschätzten Vorgängers Helmut Brunner gilt es, Bayerns Strukturen zu schützen und zu erhalten – zum Wohle der Bauern ebenso wie zum Wohl aller Menschen im Freistaat."